Projekt

RHEMA? AmiGo!

An der diesjährigen Rheintalmesse in Altstätten war auch AmiGo mit dabei – mit einem Fahrzeug und im direkten Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern. Ziel war es, Bedürfnisse der Bevölkerung früh zu verstehen und in die Weiterentwicklung von AmiGo einfliessen zu lassen. Die Rückmeldungen zeigen: Die Bevölkerung steht dem automatisierten Fahren offen gegenüber.

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Gelbes AmiGo-Fahrzeug am Messestand steht mit geöffneten Türen in einer Halle; im Hintergrund Informationswände und Besuchende.

AmiGo live erleben

Während der beiden Messewochenenden vom 24.–26. April sowie 30. April–2. Mai nutzte das AmiGo-Team die Rheintalmesse als Plattform für den direkten Austausch. Die postgelben Fahrzeuge zogen viel Aufmerksamkeit auf sich und boten den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die automatisierte Mobilität. Vor Ort konnten Interessierte das Fahrzeuginnere erkunden und sich ein erstes Bild vom zukünftigen Angebot machen.

Der direkte Dialog mit der Bevölkerung ist ein zentraler Bestandteil in der Entwicklung von AmiGo. Er hilft, Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen und gezielt in die Weiterentwicklung des Angebots zu integrieren. Gleichzeitig ermöglicht er, Unsicherheiten besser zu verstehen und Vertrauen aufzubauen.

Die Gespräche vor Ort haben gezeigt, dass das Interesse am Projekt gross ist und viele Personen bereit sind, sich vertieft damit auseinanderzusetzen. Eine Besucherin brachte es so auf den Punkt: «Ich finde es spannend, dass PostAuto so ein Projekt ausprobiert. Hier vor Ort bekommt man nochmal ein ganz anderes Gefühl dafür und versteht besser, wie das funktionieren soll.»

Aufbau eines Messestands: gelbes AmiGo-Fahrzeug steht bereit, eine Person montiert Standmaterial auf der Fläche.
Die letzten Vorbereitungen für den Stand an der RHEMA laufen

Positive Grundhaltung trifft auf Bedarf nach Sicherheit und Vertrauen

Die Auswertung der Befragungen zeigt eine insgesamt positive Haltung gegenüber dem automatisierten Fahren. Gleichzeitig wird deutlich, dass das Vertrauen in die Technologie eine zentrale Rolle spielt. Sicherheitsaspekte sind für viele Personen entscheidend, insbesondere im Hinblick auf eine erste Nutzung.

Um diese Sicherheit zu gewährleisten, setzt AmiGo auf ein schrittweises Vorgehen: Aktuell begleiten Sicherheitsfahrer die Fahrten, und das Projekt erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) und dem Bundesamt für Strassen (ASTRA). Auch langfristig werden die Fahrzeuge aus einer Leitstelle in Altstätten überwacht.

Mit AmiGo von der RHEMA nachhause?

Die Gespräche liefern konkrete Hinweise für die Weiterentwicklung des Angebots. Viele sehen in AmiGo eine sinnvolle Ergänzung zum öffentlichen Verkehr, insbesondere zu Randzeiten oder dort, wo Anschlüsse nicht ideal sind. Häufig genannt wurden Nutzungsszenarien wie der Weg zum Bahnhof oder Fahrten in der Freizeit.

Passend zur Messe wurde auch der «Ausgang» mehrfach als Anwendungsfall erwähnt - denn nach einem langen Tag an der RHEMA hätten sich einige Besuchende gerne einfach in ein AmiGo gesetzt und komfortabel nach Hause chauffieren lassen.

Messestand «AmiGo» mit gelbem AmiGo-Fahrzeug; mehrere Besuchende informieren sich an Tafeln und Bildschirmen.
AmiGo setzt auf den direkten Austausch mit der Bevölkerung vor Ort

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